Andreas Hertel und Florian Werther Andreas Hertel Andreas Hertel Stefan Kowollik und Andreas Hertel
   
»Pressestimmen
 
Andreas Hertel Trio
Pressestimmen

"Auch diesmal gab es auf der Bühne wieder Hochklassiges. ... Handwerkliche Präzision und Gespür für musikalischen Ausdruck haben die drei schon oft unter Beweis gestellt, am Sonntag fiel zudem besonders die klangliche Wandelbarkeit des Trios auf.
Neben Standards von Cole Porter bis Thelonious Monk stellten die Musiker auch Stücke von Bandleader Andreas Hertel vor, die der Band wie auf den Leib geschneidert schienen. Ob schnelle Nummern mit einer Spur von Fusion oder ganz gediegene Balladen, das Dreiergespann schaltete nach Belieben von treibender Rasanz auf entspanntes Laid-Back-Feeling um und blieb jederzeit absolut stiltreu.
Dass bei einem so transparenten, weil kleinen Bandgefüge die Soloarbeit gehörigen Platz einnimmt, versteht sich. Ohne je den Grundtenor der einzelnen Stücke zu verlassen, boten die Solisten Überraschendes wie Beeindruckendes, blieben aber jederzeit nachvollziehbar."

MAINSPITZE Rüsselsheim

„Das Trio aus Wiesbaden und Mainz nutzte diesen idealen Rahmen mit souveräner Könnerschaft und faszinierender Originalität.
Andreas Hertel am Flügel, Hanns Höhn am Kontrabass und Axel Pape am Schlagzeug spielten neben Standards von Cole Porter bis Thelonius Monk eine ganze Reihe eigener Stücke und darunter etliche, die das Kreuznacher Publikum in Uraufführung zu hören bekam. Die Eigenkompositionen mit ganz unterschiedlichem Charakter stammen von Bandleader Hertel, der damit das breite Klangspektrum und die solistischen Qualitäten des Trios klug auszuschöpfen weiß. Unter den neu präsentierten Stücken wechselten sich schnelle Titel wie "Coming along" oder das leicht rockige "Just a moment" mit langsamen Nummern wie "Das ewige Licht" ab, dessen ruhiges Klangbild zum "Wegträumen" verlockte, und das Hertel mit einem berückend schönen Klavierpart bestückte.
Genügend Raum ihre solistischen Qualitäten unter Beweis zu stellen, hatten auch Drummer Pape und Bassist Höhn. Sehr kompakt ist das Zusammenspiel der Dreierformation und weil sie technisch aus dem Vollen schöpfen kann, gestalten die Musiker ihre Parts überlegt, aber durchaus mit viel Einfühlung. So kommt dann die umwerfend leichthändige Eleganz und Harmonie zustande, mit denen das Trio unter anderem Astor Piazollas Tango interpretierte.
Für die rund 70 Konzertbesucher gab es zum Abschluss und als schönen Kontrast zum frostigen Nachhauseweg im Schneetreiben noch eine Fassung von "Moon River" im absoluten Laid-Back-Feeling.“

ALLGEMEINE ZEITUNG Bad Kreuznach